Energieversorgung Guben GmbH

Guben Noch fehlt Neißestrom im Verivox-Tarifrechner. Anhand der am Mittwoch erstmals herausgegebenen Informationen des Energieversorgers EVG hat die RUNDSCHAU verglichen: Demnach läge der Tarif Neißestrom privat bei einem Jahresverbrauch von 2500 Kilowattstunden auf Rang 40 von 101.

Linda Puhl und Roccy Schulz (v.l.) haben das erste Stromprodukt der EVG entwickelt. Foto: B. Möschl
Am 1. März darf der kommunale Energieversorger EVG als Stromanbieter an den Markt gehen. Los geht's mit zwei Produkten: Neißestrom privat und Neißestrom geschäft. Roccy Schulz, Vertriebsleiterin Strom, Fernwärme, Gas bei der EVG, weiß: „Die Gubener sind erfahren im Wechsel des Stromanbieters. Darauf setzen wir. Und natürlich auch darauf, dass wir mit unserem Preis und Service zum Bleiben überzeugen“, gibt sie gern zu.


Der Preis sei nicht das Allesentscheidende, sparen aber könnten die Gubener mit der EVG durchaus. „Ziel war ein Strompreis, der pro Kilowattstunde ein Cent günstiger ist als bei dem derzeitigen Grundversorger in Guben. Das haben wir geschafft. Kunden mit einem Jahresverbrauch von 2500 Kilowattstunden Strom können bei uns im Vergleich 25 Euro pro Jahr sparen“, bestätigt Linda Puhl. Die 23-Jährige verstärkt das Vertriebsteam der EVG seit Oktober 2011. Sie hat an der BTU Cottbus Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Energiewirtschaft studiert und ein Faible für den Stromvertrieb entwickelt.

Das kommt nun beiden Seiten zugute: Linda Puhl, weil sie in der Heimat einen Job gefunden hat, der ihr gefällt, und der EVG, weil die Trebendorferin mit ihren Erfahrungen als Werksstudentin im Stromvertrieb im rechten Moment an die Tür klopfte. Beide wachsen nun gemeinsam in den Stromvertrieb hinein. Dabei bedient sich die EVG eines starken Vorlieferanten. „Direkt an der Börse spekulieren wir nicht, mit der Menge würden wir gar nicht zum Handel zugelassen“, so Puhl.

Der Lieferant wurde nach klaren Kriterien ausgesucht: „Solvent muss er sein, stark und zuverlässig und einen Kleinabnehmer wie uns ernst nehmen“, so Schulz. Der Neißestrom-Tarif unterliegt ebenso klaren Kriterien: Auf Wechselboni, mehrjährige Festpreisgarantien und einen Einstiegskampfpreis deutlich unter dem Marktüblichen wurde bewusst verzichtet. „Unsere Karten liegen offen auf dem Tisch. Böse Überraschungen sollen ausgeschlossen sein“, so Linda Puhl.

Das laut Verivox billigste Angebot für Gubener Haushalte mit einem Stromverbrauch von 2500 Kilowattstunden pro Jahr lag am Mittwoch bei 625 Euro und damit 71,75 Euro unter Neißestrom privat. Der teuerste Tarif (777,25 Euro) kostet 80,50 Euro mehr als Neißestrom privat.Wolfram Hey, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Brandenburg, empfiehlt vor jedem Anbieterwechsel folgende Schritte:

Grundpreis und Arbeitspreis des neuen Anbieters vergleichen, „und zwar brutto“.

Die Dauer der Preisgarantie prüfen. „Entscheidend ist die Frage, ob Preisgarantie und Vertragslaufzeit übereinstimmen.“

Prüfen, ob es ein Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen gibt. „Das ist kein Muss, aber komfortabel.“

Die Kündigungsfristen prüfen. „Wir empfehlen vier Wochen vor Ablauf der Vertragslaufzeit.“

Genau hinschauen, an welche Bedingungen Wechselboni geknüpft sind. „Die sind oft nur einlösbar, wenn man mindestens ein Jahr nicht kündigt, das schließt den Wechsel nach Jahresfrist von vornherein aus.“

Die letzte Rechnungsanschrift auch beim neuen Anbieter angeben. „Das spart Zeit und Nerven, so kommt es nicht zu Irritationen und Zeitverzug, weil statt Herr plötzlich Frau Lehmann Kunde werden will.“

Quelle: lr-online.de vom 02.02.2012

 

 

 

 

Erstellt am 06.02.2012

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